Wahrnehmung heilen

Mit allen Sinnen wahrnehmen – mitbekommen, was für dich wichtig ist

Über deine Sinne stehst du in ständiger Verbindung mit der Welt. Du siehst, hörst, riechst, schmeckst und fühlst. Aus diesen Informationen entsteht ein Bild dessen, was gerade geschieht – und daraus entwickeln sich Gefühle, Entscheidungen und Handlungen.

Schmerzhafte oder unangenehme Erfahrungen können dazu führen, dass wir bestimmte Wahrnehmungen ausblenden oder ihnen weniger Beachtung schenken. Dann fehlen uns möglicherweise wichtige Entscheidungsgrundlagen.

„Wahrnehmung heilen“ unterstützt dich dabei, blockierte Wahrnehmung wieder zu öffnen und deinen Sinnen bewusster zu vertrauen.

Fünf Sinne – fünf Wege

Die fünf Sinne sind eingebettet in die Medizinphilosophie des Ostens und die Lehre der fünf Elemente. Jedem Element ist ein Sinn zugeordnet.
Jeder Sinn hat eine eigene Aufgabe und seine weiterführende Bedeutung.

Riechen – Austauschen – Bewusst werden

Riechen und Atmen bedeuten aufnehmen und abgeben. Was nehme ich aus meiner Umgebung auf? Was gebe ich ab? Im Austausch nehmen wir wahr, werten aus und können bewusster entscheiden, was wir aufnehmen und was wir loslassen.
Riechen führt zu den Themen Austausch, Bewusstsein, Auswertung und Freiheit.

Schmecken – Verdauen – Vertrauen

Wir nehmen Nahrung auf, schmecken und verdauen sie. Auch Erfahrungen müssen wir „verdauen“. Was nährt mich? Was kann ich annehmen und verarbeiten? Daraus können Sicherheit und Vertrauen wachsen.

Hören – Folgen – Erfolg

Über den Geschmack prüfen wir, was nährt und was uns entspricht. Was schmeckt mir? Was kann ich annehmen? Was lehne ich ab? Eine sichere Basis hilft uns, anzunehmen oder abzulehnen und uns dem anzuvertrauen, was uns entspricht.
Schmecken führt zu den Themen Basis, Akzeptanz, Sicherheit und Hingabe.

Sehen – Erkennen – Mit dem Leben fließen

Sehen bedeutet wahrnehmen und erkennen. Was sehe ich? Was erkenne ich darin? Und wofür kann ich es nutzen? Endlos werden Flüssigkeiten nach innen und kontinuierlich nach außen abgesondert. Daraus entstehen Bewegung und Fluss – die Möglichkeit, mit dem Leben zu fließen.
Sehen führt zu den Themen Sekretion, Endlosigkeit, Exkretion und Kontinuität.

Fühlen – Mitfühlen – Sich entfalten

Sehen bedeutet wahrnehmen und erkennen. Was sehe ich? Was erkenne ich darin? Und wofür kann ich es nutzen? Endlos werden Flüssigkeiten nach innen und kontinuierlich nach außen abgesondert. Daraus entstehen Bewegung und Fluss – die Möglichkeit, mit dem Leben zu fließen.
Sehen führt zu den Themen Sekretion, Endlosigkeit, Exkretion und Kontinuität.

 

Wo Wahrnehmung freier wird, kann sich entfalten, was bereits in uns angelegt ist.

Du kannst bei jedem Sinn beginnen

Alle fünf Sinnesseminare sind eigenständige Videoseminare. Fang mit dem an, was dich am meisten anspricht.
Gleichzeitig gehören alle Sinne zu einem größeren Ganzen. Die vollständige Seminarreihe „Wahrnehmung heilen“ verbindet die fünf Sinne.
In der Ausbildung werden sie ergänzt durch:

Wahrgeben · Vernetzte Wahrnehmung · das Rad der Sinne · Tiefenwahrnehmung

Denn Wahrnehmung geschieht nicht in einzelnen Schubladen. Unsere Sinne wirken zusammen, ergänzen einander und ermöglichen uns, eine Situation aus unterschiedlichen Perspektiven zu erfassen.

Wahrnehmen – erfahren – verändern

In den Seminaren verbinden sich Verstehen und eigene Erfahrung. Du lernst Zusammenhänge kennen und überprüfst gleichzeitig praktisch, wie sich deine Wahrnehmung durch die Übungen verändert.
Mit kinesiologischen Tests, Energieübungen und weiteren Methoden kannst du Wahrnehmungsblockaden erkennen und bearbeiten.

Wahrnehmung beeinflusst, wie wir reagieren und handeln. Werden Wahrnehmungsblockaden gelöst, kann es wieder leichter möglich werden, Schlüsselreize zu verarbeiten und die dafür benötigten Botenstoffe bereitzustellen. Dadurch können sich deine Reaktionsmöglichkeiten verändern und du wirst freier in der Entscheidung, wie du handeln willst.

Der kinesiologische Muskeltest hilft dir dabei, Veränderungen vor und nach einer Übung wahrzunehmen und zu überprüfen.
Die Sinne sind die Türen. Ob du sie öffnest, entscheidest du.

Druckversion

Mehr zum Thema findest Du in meinem Buch Lichtvolle Zellen – Lichtvolle Menschen aus dem ALON-Verlag.
Sachbuch von Almut Resoma, Hardcover, 144 Seiten, 15 Abbildungen.

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Wahrnehmung

Wahrnehmung

im engeren biologischen Sinn ist der Prozess der Aufnahme und Verarbeitung von sensorischen Informationen bzw. Reizen durch die Sinnesorgane. Im erweiterten, physiologischen Sinn umfasst der Begriff Wahrnehmung zusätzlich die Prozessierung und Interpretation von Sinnesreizen.

 

 

Schmerz und Wahrnehmung

Schmerz und Wahrnehmung

Schmerz ist mehr als die Weiterleitung eines körperlichen Reizes. Die bewusste Schmerzerfahrung entsteht durch die Verarbeitung im Gehirn und wird von körperlichen, emotionalen und psychischen Einflüssen geprägt.
Körperlicher und seelischer Schmerz werden dabei teilweise über dieselben Bereiche des Gehirns verarbeitet. Dadurch können seelische Belastungen auch körperlich empfunden werden und körperliche Schmerzen beeinflussen.

Fallbeispiele

Karl (43 Jahre) war die Treppe heruntergefallen und hatte sich zwei Rippen geprellt. Nach sechs Wochen hatte er immer noch die gleichen Schmerzen. Nachdem die Wahrnehmung im Bereich von Fühlen aktiviert wurde, war das Schmerzempfinden um 50% vermindert, nach der Arbeit im Bereich Schmecken war keinerlei Schmerz mehr wahrnehmbar. Karl hatte Stress mit einem Arbeitskollegen, der ihn sehr belastete. Diese Last hatte sich auf sein Schmerzempfinden gelegt. Nach der Arbeit konnte er sich deutlich angstfreier der Herausforderung mit dem Kollegen stellen.

Bei Waltraud (82 Jahre) wurden die Schulterschmerzen nicht besser. Sie litt sehr unter den Einschränkungen, die das zunehmende Alter mit sich brachte. Eine Arbeit im Bereich Wahrnehmung brachte ihr Erleichterung.

Susanne (45 Jahre) litt in Stresssituationen immer wieder unter Panikattacken. Sie hatte vor 15 Jahren eine Verletzung im unteren Rückenbereich. Nach der Arbeit mit der Wahrnehmung in Bezug auf diese Verletzung war das Gefühl der Panik verschwunden und sie konnte den Anforderungen in stressigen Situationen deutlich entspannter begegnen.

Bei Larissa (6 Jahre) wurde bei der ärztlichen Untersuchung für die Einschulung festgestellt, dass ihr Hörvermögen zu wünschen übrig ließ. Sechs Wochen nach der Arbeit mit dem Hören untersuchte sie der Kinderarzt erneut. Es war alles wieder in Ordnung. Es stellte sich bei der Balance heraus, dass sie einfach keine Lust hatte auf ihre Mutter zu hören.